Über uns
Nichts bleibt wie es ist. Das ist oft traurig, manchmal aber auch beglückend!
Angefangen hat alles mit einer Kugel Eis.
Hubert Huß, seines Zeichen Tischler von Beruf, hatte Ende der Fünfzigerjahre die Idee, selbst Speiseeis herzustellen. Er kaufte die Eismaschine seines Bruders Karl und legte los.
Mit den drei klassischen Sorten Vanille, Schokolade, Erdbeere und seinem Freund Ludwig Vollmert, fuhren sie mit einem umgebauten Dixi von Dorffest zu Dorffest und brachten so ihre "kalte Ware" unter die Leute.
Zu Hause wurde das Eis durch ein Fenster zur Straße hinausgereicht. Die Frauen und Kinder waren begeistert, die Herren der Schöpfung setzten sich währenddessen häufig für ein Pfeifchen und Pröleken mit Gleichgesinnten auf die Bank vorm Haus. Da richtige Männergespräche im Allgemeinen länger dauern als das Schlecken von ein oder zwei Kugeln Eis, schlenderten die Frauen und Kinder schon weiter.
Sie können sich vorstellen, dass es aufgrund der allgemeinen Trockenheit im Sauerland nicht lange dauerte bis der Ruf laut wurde doch mal ein Bier zu spendieren. Von da an stand bei Hubert Huß der Entschluss fest, seinen Beruf an den sprichwörtlichen Nagel zu hängen und er beantragte beim Amt eine Schankerlaubnis.
Die Geburtsstunde der Dorfkneipe "Zum Stolpereck"!
Später, als unsere Nachbarn, die Holländer, das Sauerland als ihr Urlaubsland entdeckten, wurden die ersten Gästezimmer eingerichtet.
Franz und Ursula Huß übernahmen schließlich 1963 das Ruder und vergrößerten die kleine Kneipe von nebenan durch umfangreiche Umbaumaßnahmen 1979 in das Hotel Restaurant Im Stillen Winkel.
Sohn Peter kehrte nach seiner Ausbildung zum Koch und anschließender Tätigkeit in verschiedenen großen Hotels zurück an den heimischen Herd und erweiterte das Haus gleich darauf um eine Kegelbahn.
Heute leitet er mit seiner Frau Manuela die Geschicke des Hauses schon in der dritten Generation.
Die Aufnahme des Stillen Winkels in die 3-Sterne-Kategorie ließ nicht lange auf sich warten und ist für sie Ansporn und Belohnung zugleich.
Herzlichen Dank dafür allen Gästen des Stillen Winkels.